Bild: © Windpark Druiberg

Regelungen zu Windkraftanlagen sollen vom Klimapaket entkoppelt werden. Das geht aus dem Beratungsergebnis einer Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses hervor, das der dpa am Montag vorlag. Die Arbeitsgruppe empfiehlt, die Möglichkeit eines gesonderten Grundsteuer-Hebesatzrechts für Kommunen mit Windkraftanlagen aus dem Gesetz zum Klimaschutzprogramm 2030 herauszunehmen. Ziel der Politik ist nun, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die Akzeptanz zu erhöhen.

Der Vermittlungsausschuss soll der Arbeitsgruppe zufolge die Bundesregierung bitten, im Einvernehmen mit den Ländern "schnellstmöglich" Maßnahmen für eine größere Akzeptanz von Windenergie zu erarbeiten. Dabei müsse das Ziel sein, Bürger und Kommunen an den Erträgen einer Windkraftanlage zu beteiligen. Die Maßnahmen sollen im ersten Quartal 2020 vereinbart und im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens eingebracht werden. Offen in der schwarz-roten Koalition sind auch noch geplante Mindestabstände von Windrädern zu Wohnhäusern. (dpa/ab)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper