Meyer Burger will 2024 auf dem Markt für Balkonkraftwerke mitmischen.

Meyer Burger will 2024 auf dem Markt für Balkonkraftwerke mitmischen.

Bild: © Meyer Burger

Das schweizerische Solarunternehmen Meyer Burger will im neuen Jahr ein Balkonsolarpaket auf den Markt bringen. Es soll aus einem oder zwei Black-Solarmodulen sowie einem 800-Watt-Mikrowechselrichter sowie Halterungen bestehen, wie Meyer Burger mitteilt. Hinzu komme eine intelligente Steuereinheit. Die Komponenten sollen allesamt von deutschen Herstellern stammen, heißt es.

Zum Einsatz kommen dabei die sogeannten Heterojunction-Module des Untenrehmens. Diese basieren auf n-leitenden Siliziumwafern sowie dünnen Silizium-Schichten und sollen höhere Wirkungsgrade als andere Technologien erzielen.Interessenten können sich demnach bereits unverbindlich über ein Formular für das neue Produkt anmelden.

Höhere Einspeisegrenze

Wann das neue Balkonkraftwerk von Meyer Burger verfügbar sein wird, ist bislang offen. Auch einen Preis kommunizierte das Unternehmen noch nicht.

Mitt dem 800-Watt-Solarkraftwerk will sich das Unternehmen auch auf eine bevorstehende Gesetzesänderung einstellen. Denn die Bundesregierung plant, die Einspeisegrenze für Balkon-Solaranlagen von 600 auf 800 Watt zu erhöhen. Ursprünglich war die Verabschiedung des Gesetzespakets bis Ende 2023 geplant. Nun soll dies Mitte Januar geschehen (Die ZfK berichtete).

Produktion in Deutschland

Balkonkraftwerke haben im vergangenen Jahr einen Boom erlebt. So sind 2023 in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) rund 270.000 Steckersolargeräte neu in Betrieb genommen worden (die ZfK berichtete).

Die meisten Anlagen basieren dabei jedoch auf Solarpaneelen aus China, bei Anbietern aus Deutschland ist die Auswahl deutlich geringer. Meyer Burger produziert seine Heterojunction-Solarmodule hingegen im sächsischen Freiberg. (jk)

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