In der baden-württembergischen Gemeinde Tengen (Landkreis Konstanz) votierte ein Bürgerentscheid für einen weiteren Windpark.

In der baden-württembergischen Gemeinde Tengen (Landkreis Konstanz) votierte ein Bürgerentscheid für einen weiteren Windpark.

Bild: © Rolf Handke/Pixelio

Was für eine Zitterpartie für den österreichischen Energieversorger EVN: Nachdem bei dem Bauarbeiten für den neuen Windpark im niederösterreichischen Sommerein historische Artefakte aus der Jungsteinzeit, der Eisenzeit und dem Frühmittelalter gefunden wurden, kam die Errichtung der zehn Windräder ins Stocken. Dank einem straffen Zeitplan ist nun jedoch die erste Windkraftanlage in Betrieb gegangen – bis zum Sommer drehen sich dann auch die restlichen neun Windräder.

Bei den Ausgrabungen fand sich auch ein Jahrtausende altes Kinderskelett

Der schwierige Teil ist für den Windparkbetreiber nun überstanden, denn neben den historischen Funden, hatte EVN auch mit schwierigen Bodenverhältnissen und den winterlichen Wetterverhältnissen zu kämpfen. Künftig wird der Onshore-Park 28000 Haushalte mit einer Gesamtleistung von 25 MW mit Strom versorgen. Für EVN ist Sommerrein nur der Anfang des Windenergiezubaus in der Region nahe der slowakischen Grenze. So startet das Unternehmen  im Juni mit dem Bau eines weiteren Windparks in Au am Leithaberge, insgesamt drei solcher Projekte betreibt das Unternehmen dann allein in dieser Region. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper