Der Offshore-Windpark Borkum II in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Nordsee.

Der Offshore-Windpark Borkum II in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Nordsee.

Bild: © Trianel Windpark Borkum II

Die EWE Offshore Service & Solutions GmbH (EWE OSS) hat mit der Amprion Offshore GmbH einen Rahmenvertrag für die Zusammenarbeit beim Bau mehrere Netzanbindungssysteme in der Nordsee vereinbart.

An der Amprion-Umspannanlage Hanekenfähr im emsländischen Lingen wird erstmals Offshore-Windstrom anlanden. Hierfür braucht es allerdings noch die entsprechende Offshore-Netzanbindungen. Hier kommt der Energiedienstleister EWE OSS ins Spiel.

Inbetriebnahme Ende des Jahrzehnts

Nachdem die Oldenburger bereits seit Juli 209 „DolWin4“ und „BorWin4“, so der Name der Netzanbindungen, begleitet übernehmen sie nun weitere Aufgaben.Bei „DolWin4“ handelt es sich um eine etwa 220 Kilometer lange Verbindung, davon verlaufen etwa 50 Kilometer auf See.

„BorWin4“ wiederum  kommt insgesamt auf eine Trassenlänge von etwa 300 Kilometern, davon etwa 130 Kilometer auf See. Beide Systeme sind landseitig als Erdkabel in Gleichstromtechnik geplant und können jeweils eine elektrische Leistung von 900 MW übertragen, so Amprion. Beide Systeme sollen 2028/29 in Betrieb gehen. (lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper