Winfried Münsterkötter ist Geschäftsführer der Stadtwerke Ostmünsterland.

Winfried Münsterkötter ist Geschäftsführer der Stadtwerke Ostmünsterland.

Bild: © Stadtwerke Münsterland

Zum 1. Januar 2021 stellen die Stadtwerke Ostmünsterland ihre Versorgung komplett auf Ökostrom um. Um zu garantieren, dass es sich um Ökostrom handele, wolle das Unternehmen das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes nutzen, wie aus einem Interview mit den "Westfälischen Nachrichten" hervorgeht.

Die Stadtwerke Ostmünsterland wollen sämtliche Mehrkosten übernehmen, die bei der Umstellung auf grünen Strom entstehen, so Winfried Münsterkötter, Mitglied der Geschäftsführung. Das gelte auch für die Zertifizierung der Stromprodukte bei der Klimainvest Green Concepts GmbH in Hamburg.

Gas-Grundtarif wird teurer

Diese stelle sicher, dass die Anforderungen des Kriterienkatalogs der TÜV-Basisrichtlinie für Ökostromprodukte eingehalten werden. Durch den Verbrauch des zu 100 Prozent grünen Stroms würden jährlich knapp 52.000 Tonnen CO2 eingespart, heißt es weiter.

Die von der Bundesregierung beschlossene CO2-Abgabe wirkt sich derweil auf den Gaspreis aus.Die Mehrbelastung wollen die Stadtwerke in ihrer Grund- und Ersatzversorgung weitergeben, wobei damit gleichzeitig auch ein Festpreisversprechen bis Ende des Jahres 2022 einhergehe, heißt es. Die Preise der übrigen Produkte blieben zum jetzigen Stand weiterhin auf dem Niveau von 2019. (jk)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper