Die geplante PV-Dachanlage auf der Gewerbeimmobilie des Möbelhauses Staude in Hannover (Visualisierung) erzeugt zu Spitzenzeiten rund 600 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung aus Sonnenkraft.

Die geplante PV-Dachanlage auf der Gewerbeimmobilie des Möbelhauses Staude in Hannover (Visualisierung) erzeugt zu Spitzenzeiten rund 600 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung aus Sonnenkraft.

Visualisierung: © Enercity

Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und das Solarunternehmen Meyer Burger wollen mit einer Kooperation den Ausbau der Solarenergie auf Gewerbeflächen vorantreiben. «Die Solarallianz ist eine große Chance», sagte der Geschäftsführer von Meyer Burger, Gunter Erfurt, am Freitag nach einem Treffen in Bitterfeld-Wolfen.

Günstigen Strom durch Solarenergie könnten sich Unternehmen bereits jetzt mit Modulen aus China besorgen.
 

Es gehe aber darum, mit der Kooperation auch den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und den Markt dadurch unabhängiger zu machen. Es solle ein nachhaltiges System werden, von dem auch die Unternehmen als Produzenten und Zulieferer profitierten.

Teil der Allianz sind neben dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft auch Handel, Speicherhersteller, Wohnungsbauunternehmen und Installateure für Solaranlagen. Der Verband sieht sich vor allem als Ansprechpartner für seine rund 50 000 Mitglieder, um diese unter anderem bei der Beantragung und dem Aufbau von Solaranlagen zu unterstützen. Es gehe auch darum, ein Signal zu setzen und verstärkt in Photovoltaik zu investieren.

Energiekrise hat Bedarf an Solaranlagen verstärkt

Der Direktor des Bundeswirtschaftssenats im BVMW, Hans-Josef Döllgen, betonte, jedes fünfte Unternehmen in Deutschland plane derzeit, Solaranlagen auf den Dächern zu installieren. Hier bestehe ein großer Bedarf, der durch die Energiekrise noch einmal verschärft worden sei. «Wenn wir das mit neuen Strategien nicht schaffen, werden wir zwischen den USA und China zerrieben.» (dpa/hoe)

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