Das rheinland-pfälzische Umweltministerium startet mit dem neuen Förderprogramm eine weitere Solaroffensive.

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium startet mit dem neuen Förderprogramm eine weitere Solaroffensive.

Bild: © Rainer Sturm/pixelio.de

Auch wenn der Referentenentwurf zur anstehenden EEG-Novelle eine Auffanglösung für kleine, ausgeförderte PV-Anlagen vorsieht, machen sich immer mehr Stadtwerke Gedanken über neue Vermarktungsangebote an PV-Anlagen-Betreiber für die Post-EEG-Zeit. So auch die Städtischen Werke Kassel, die eine Umrüstung auf Eigenverbrauch oder die Vermarktung des Sonnenstroms anbieten.

Wollen Anlagen-Betreiber künftig ihren Strom selbst verbrauchen, bedarf es einer Zählerumrüstung, anschließend lässt sich damit aber bares Geld sparen. Für Eigenverbraucher bieten die Kasseler nicht nur einen vergünstigten Grünstromtarif an, sondern auch der Reststrombezug wird gesenkt.

Angebot unter rechtlichem Vorbehalt

Eine andere Möglichkeit bietet die Stromabnahme durch die Werke. Dabei wird der gesamte selbst erzeugte Strom an den Versorger verkauft, der damit wiederum seine Stromkunden beliefert. Auch bei dieser Option profitieren Anlagen-Betreiber vom vergünstigten Grünstromtarif. Hierbei wird der monatliche Stromabschlag durch den Verkaufserlös reduziert.

Noch steht das Angebot allerdings unter rechtlichem Vorbehalt, denn der Rechtsrahmen für den Weiterbetrieb von Post-EEG-Anlagen könnte sich im Zuge der EEG-Novelle verändern. Dann müssen die Kasseler eventuell nachjustieren. (lm)

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