Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, erläutert in dem Kontext: "Durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien müssen Prognosen immer kurzfristiger am Intradaymarkt optimiert werden." Diese Energiedienstleistung in der Beschaffung werde von Unigy skaliert am Markt angeboten. An dieser hält der Energieversorger einen Anteil von 30 Prozent, teilt das Unternehmen mit.
Die Essener Unigy GmbH hat sich auf automatisierte Lösungen im Energiemarkt spezialisiert. Sie bietet Algorithmus-basierten Kurzfristhandel und die Optimierung von Energieportfolien in Kombination mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz für Stadtwerke, Energieerzeuger und Industrieunternehmen an. Im Juni hat mit dem Day-Ahead- und Intraday-Handel für Strom an der Epex Spot das operative Geschäft begonnen.
Bessere Prognosen durch Simulationen
Unigy-Gründerin Hind Seiferth erläutert: "Die Algorithmen und Simulationen der Unigy helfen dabei, Prognoseveränderungen von Produzenten und Verbrauchen, aber auch Flexibilitätsoptionen, sehr kurzfristig optimal zu bewirtschaften." Neben einer genaueren Prognose könnten die Programme aber auch den Markt überwachen und damit potenzielle Risiken identifizieren: "So werden in jedem Fall bessere Preise erzielt, als es etwa ein Versorger allein könnte." (gun)



