Die Stadtwerke Osnarbrück (SWO) wiederholen ihr Erfolgsprojekt vom vergangenen Jahr und starten zum zweiten Mal einen besonderen Wettbewerb für Vereine aus der Region. Die drei Sieger erhalten eine kostenlose Installation einer Solaranlage auf ihrem Vereinsdach, wie das Unternehmen mitteilt. Damit können sie künftig ihren eigenen Solarstrom erzeugen und nutzen.
Nach Angaben der Stadtwerke hatten sich im vergangenen Jahr etwa 50 gemeinnützige Vereine beworben. Es gewannen der Osnabrücker Verein zur Hilfe seelisch behinderter Menschen, das Tierheim Tecklenburger Land und der Unterwasser-Club Osnabrück. Die Solaranlagen seien inzwischen installiert, so die SWO.
Frist endet Ende 2020
Damals wie heute gilt für Teilnehmer: Die vorgesehene Dachfläche muss im Eigentum des Vereins sein. Sie muss zudem die erforderlichen technischen Rahmenbedingungen für die Installation der Anlage aufweisen.
Bewerben können sich Vereine aus Osnarbrück und Umgebung seit vergangenen Montag. Die Frist endet am 31. Dezember.
"Klimacent"-Topf als Finanzierungsquelle
Finanziert würden die drei Solarstromanlagen aus dem sogenannten "Klimacent"-Topf des Stadtwerke-Ökostromtarifs, teilt das Unternehmen mit. Dabei zahlt jeder Tarifkunde freiwillig einen Cent pro verbrauchter Kilowattstunde obendrauf. Die Stadtwerke stocken den Gesamtbetrag mit 25.000 Euro jährlich auf.
"Regionale Vereine können profitieren"
Diese Summe fließt in regenerative Energie-Erzeugungsprojekte in der Region. "Somit unterstützen unsere Ökostromkunden im Sondertarif Natur premium tatkräftig den Ausbau der Sonnenstromerzeugung", sagt Stadtwerke-Energievertriebsleiter Eckhard Reimler. "Und regionale Vereine können davon profitieren." (ab)



