Künftig könnten Photovoltaikmodule und -zellen wieder wettbewerbsfähig in Europa produziert werden, so eine neue Studie.

Künftig könnten Photovoltaikmodule und -zellen wieder wettbewerbsfähig in Europa produziert werden, so eine neue Studie.

Bild: © Wuppertaler Stadtwerke

Im Frühjahr 2019 haben die Stadtwerke auf den Dachflächen der Wohnbau Detmold eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung errichtet. In diesen Objekten können Mieter den regenerativen und selbsterzeugten Strom beziehen und so ihren aktiven Beitrag zur Energiewende leisten. Es ist das erste Mieterstromprojekt der Stadtwerke und der Wohnbau Detmold.

Bei dem Mieterstrommodell wird der Strom, der in einer PV-Anlage auf dem Dach erzeugt wird, an Mieter im Wohngebäude geliefert. Über die Stromverteilung im Haus wird der Strom zu den jeweiligen Verbrauchern geleitet. Dazu können die vorhandenen Leitungen genutzt werden. Umbaumaßnahmen in den Wohnungen sind somit nicht notwendig. Der von den Mietern nicht verbrauchte Strom wird ins Netz der Stadtwerke Detmold eingespeist. Scheint die Sonne einmal nicht, wird der darüber hinaus benötigte Strom aus dem öffentlichen Netz geliefert.

Klimaschonende Nutzung der Infrastruktur

Mit dezentralen Lösungen, tragen die Wohnbau Detmold und die Stadtwerke zu einer weiteren Reduzierung des CO2-Außstoßes in erheblichem Maße bei. Ferner sind der überwiegende Teil der Häuser des Detmolder Wohnungsanbieters bereits an die klimaschonende Fernwärme angeschlossen.

Darüber hinaus schaffen beide Partner die Infrastruktur für Elektromobilität und haben mittlerweile zwei Elektroladestationen auf Grundstücken der Wohnbau Detomold errichtet. Beide Ladestationen bieten sowohl den Mietern, den Mitarbeitern der Detmolder Wohnbau als auch den umliegenden Anwohnern die Möglichkeit, ihre Elektrofahrzeuge zu laden. (bh)

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