Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim sehen in der Instagrid-Studie eine weitere Etappe, um die Region nachhaltiger zu machen und die Energiewende vor Ort voranzutreiben.

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim sehen in der Instagrid-Studie eine weitere Etappe, um die Region nachhaltiger zu machen und die Energiewende vor Ort voranzutreiben.

Bild: © Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim testen ein Jahr lang ein tragbares Batteriesystem, das vom heimischen Start-up Instagrid entwickelt wurde. Das System soll mobil Strom erzeugen und zwar ganz ohne Lärm und Emissionen, wie das Kommunalunternehmen mitteilt.

Die Stadtwerke sind damit Teil einer groß angelegten, von der EU geförderten Studie. Dabei werden insgesamt 100 portable batteriebetriebene Stromversorgungssysteme mit 20 verschiedenen Partnern aus der Baubranche in acht europäischen Ländern getestet.

Zwei Prototypen schon getestet

Bereits im November 2020 hätten die Ludwigsburger zwei Prototypen der Instagrid-Lösung getestet, heißt es. Und das offenbar mit Erfolg.

"Für unsere Baustellen ist die portable Stromversorgung von Instagrid ein Top-Gerät und ein Gewinn für die Mitarbeiter sowie die Anwohner und die Umwelt", wird Matthias Kämmerer von den Stadtwerken zitiert, der diese Testphase begleitete.

Kooperation mit hessischem Landesamt

Ende hätten die Stadtwerke nun fünf serienreife Geräte erhalten. Um die Validierung der Studie zu gewährleisten und die Projektergebnisse zu überprüfen, kooperiert das Start-up mit dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Bis zum Ende des Projektes im Juli 2022 soll die Lösung von Instagrid insgesamt 30.000 kraftstoffbetriebene Generatoren auf dem Markt ersetzen. (ab)

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