Die Stadtwerke Schweinfurt forcieren mit der Installation weiterer Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet den Ausbau von erneuerbaren Energien. Dafür wurde bereits im Herbst 2019 der erste Bauabschnitt von zwei zusätzlichen PV-Anlagen auf dem Verwaltungsgebäude realisiert, wie das Unternehmen mitteilte. Im Frühjahr 2020 wird nun der zweite Teil der Installation durchgeführt. Bis Mitte 2020 werden dann alle nutzbaren Dachflächen mit PV-Anlagen ausgestattet sein. Hierfür werden zu den bereits bestehenden rund 270 zusätzliche PV-Module mit einer Leistung von rund 90 Kilowatt-Peak (kWp) installiert.
Die beiden neuen Anlagen werden künftig den Hauptsitz der Stadtwerke versorgen. "Aufgrund des Verbrauchverhaltens auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke mit einem Schwerpunkt des Stromverbrauches am Tag, ist der Eigenverbrauch des tagsüber produzierten Solarstroms besonders effektiv. Auf diese Weise können die Stadtwerke einen großen Teil ihres Strombedarfs mit Energie aus regenerativer Erzeugung decken", erklärt hierzu die verantwortliche Projektleiterin Anna-Sarah Ockert. Jährlich können durch die neu installierten PV-Anlagen zusätzliche 34 Tonnen CO2 durch die Stadtwerke eingespart werden.
Ausbau der Erneuerbaren wird fortgesetzt
Weitere Projekte sind bereits in der Vorbereitung. So sind unter anderem PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden in der Mainberger Straße und am Bergl in der Planung und auch die neu zu errichtende Energiezentrale in der Hauptbahnhofstraße soll mit einer PV-Anlage ausgestattet werden. "Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien möchten die Stadtwerke den Klimaschutz weiter verbessern und die Energiewende vor Ort aktiv gestalten. Bereits heute können durch die erneuerbaren Energien im Versorgungsgebiet der Stadtwerke jährlich rund 28.000 Tonnen CO2 eingespart werden", erklärt hierzu Andreas Göb, Geschäftsbereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt. (gun)
