Ein Stromkunde (Symbolbild) prüft seine Rechnung. Die Daten dafür wurden von einem Abrechnungsdienstleister erhoben. Die Insolvenz dieses Geschäftspartners hat jetzt den Stadtwerke Energie Verbund zum Verkauf seiner Strom- und Gaskunden gezwungen.

Ein Stromkunde (Symbolbild) prüft seine Rechnung. Die Daten dafür wurden von einem Abrechnungsdienstleister erhoben. Die Insolvenz dieses Geschäftspartners hat jetzt den Stadtwerke Energie Verbund zum Verkauf seiner Strom- und Gaskunden gezwungen.

Bild: © Petra-Bork/pixelio.de

Die Mehrheit der Grundversorger, um genau zu sein 610 von 834 Anbietern haben ihre Strompreise zum Jahreswechsel erhöht oder eine Preissteigerung im ersten Quartal 2020 angekündigt. Verbraucher zahlen dadurch im Durchschnitt 5,6 Prozent mehr als noch im Vorjahr, so der Check24-Energiepreisindex.

"Die erhöhten Netznutzungsentgelte und die steigende EEG-Umlage sind Gründe für neue Rekordstrompreise", sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24. Ab 2021 sollen die Verbraucher allerdings entlastet werden. So ist es zumindest im Klimapaket der Bundesregierung vorgesehen.

CO2-Bepreisung kompensiert Entwicklung

Die Einnahmen aus der höheren CO2-Bepreisung sollen zur Senkung der EEG-Umlage verwendet werden. Dadurch soll sie um insgesamt 5,4 Mrd. Euro sinken. "Ein Musterhaushalt, der 4250 kWh im Jahr verbraucht, würde durch die geplante Senkung der EEG-Umlage um rund 63 Euro im Jahr entlastet", betont Schmid und ergänzt: "Für alle Privathaushalte in Deutschland summiert sich die Entlastung auf rund 1,9 Mrd. Euro."

Auch Gas wird in der Grundversorgung etwas teurer. Hier sind die Preise aktuell um 3,4 Prozent teurer als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (ls)

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