Bild: © H. D. Volz/pixelio.de

Die Stadtwerke Arnsberg wollen noch in diesem Jahr ein Regionalstromprodukt auf den Markt bringen. Die Vorbereitungen dafür sind bereits in vollem Gange. Der Strom wird aus regenerativen Anlagen in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um die sauerländische Kreisstadt stammen.

„Wir suchen derzeit aktiv nach Partnern und freuen uns über den Kontakt zu Betreibern von regenerativen Erzeugungsanlagen aus der Region“, betont Thomas Stock, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Marketing und Energieerzeugung bei den Stadtwerken Arnsberg.

Auch eine Chance für Post-EEG-Anlagen

"Auch das ist Teil unserer lokalen Umsetzung der Energiewende: Wir bieten den Betreibern langfristige Planungssicherheit und Einnahmen. Damit verhindern wir, dass Anlagen, die 20 Jahre lang mit dem Geld der Stromkunden gefördert wurden, nun nach Ende der Förderung einfach abgerissen werden, obwohl sie noch viele Jahre lang Ökostrom produzieren könnten", hebt er hervor. Schließlich sei es auch ein Kerngedanke beim Umwelt- und Klimaschutz, dass man bestehende Dinge möglichst langfristig nutzt.

Fokus liegt zum Start bei Anlagen mit mehr als 80 kW

In einem ersten Schritt haben die Stadtwerke Arnsberg besonders Anlagen im Fokus, die eine elektrische Leistung von mehr als 80 kW haben. „Um das Regionalstrom-Produkt auf den Weg bringen zu können, benötigen wir eine größere Menge an Ökostrom aus der Region – dass erreichen wir mit den leistungsstärkeren Anlagen schneller“, so Stock. Doch langfristig sei ebenso geplant, dass auch der Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage, die auf dem Dach eines Reihenhauses klimaschonend Strom produziert, regional verkauft werden kann. (hoe)

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