Die Stadt Heidelberg hat einen neuen Weg eingeschlagen, um bis 2050 klimaneutral zu werden. Sie will ihre Solar- und Windenergie-Leistung um 25 MW auf insgesamt 43 MW ausbauen, wie sie mitteilen. Hierfür beteiligen sie sich nun an der neuen Gesellschaft Trianel Wind und Solar GmbH & Co KG (TWS).
Die Stadtwerke sind schön länger an der Trianel beteiligt. Jetzt engagieren sie sich aber "erstmals" an einer Trianel-Projektgesellschaft zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Vorgänger der TWS war die Trianel Erneuerbare Energie (TEE).
Bis 2030 sollen rund 24 MW ausgebaut werden
Die Stadt und die Stadtwerke Heidelberg werden über die Kooperation überregional mehrere Sonnen- und Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 14 MW umsetzen. Dadurch können 13.000 Haushalte versorgt werden. Das entspricht in etwa jedem sechsten Heidelberger Haushalt.
Zugleich spart Heidelberg weitere 15.300 Tonnen CO2 pro Jahr bis 2024 ein. Bis 2030 ist über die neue Gesellschaft sogar ein Ausbau für Heidelberg bei Wind- und Sonnenenergie von rund 24 Megawatt geplant. Das entspricht einer jährlichen Senkung des CO2-Ausstoßes um 33.000 Tonnen – und damit einer noch höheren Einsparung als über das Holzheizkraftwerk im Pfaffengrund.
Gesellschaft soll bis Ende des Jahres gegründet werden
Die neue Gesellschaft ist eine Tochter der Stadtwerke-Kooperation Trianel in Aachen. Voraussichtlich über 20 Stadtwerke bundesweit werden sich in ihr zusammenschließen, um die Wind- und Solarenergie gemeinsam auszubauen. Deren Gremien befinden sich noch in Abstimmungsprozessen, ob sie sich beteiligen werden. Bis Ende des Jahres soll die neue Gesellschaft gegründet werden. (gun)
