Bereits seit mehreren Jahren können die Norderstedter über den Tarif „TuWatt“ Ökostrom beziehen. Bisher stammt dieser aus Wasserkraftwerken in der Schweiz. Seit Jahresbeginn jedoch setzten die Stadtwerke ausschließlich auf Windstrom aus Schleswig-Holstein.
„Wir planen das schon länger. Bisher stand dem im Weg, das Betreiber von Windkraftanlagen ihre Förderung verlieren, wenn sie den erzeugten Strom nicht ins Netz einspeisen, sondern direkt vermarkten“, erklärt Oliver Weiß, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Norderstedt. Nachdem allerdings nun die ersten Anlagen in die Post-EEG-Ära übergehen, war eine alternative Finanzierungslösung gefragt. (lm)
