Die Stadtwerke Tübingen vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelspezialisten Curevac.

Die Stadtwerke Tübingen vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelspezialisten Curevac.

Bild: © Stadtwerke Tübingen

In Franken errichtet der Projektentwickler Belectric derzeit zwei Solarparks mit insgesamt knapp 21 MWp Leistung. Die Stadtwerke Tübingen übernehmen die zwei Projekte nach ihrer Fertigstellung kommenden Sommer, lassen diese aber weiterhin von Belectric betreiben.

Die beiden Unternehmen kooperieren bereits bei fünf weiteren PV-Freiflächenanlagen. Die zwei neuen Standorte entstehen in Franken. Während der Solarpark „Herlheim“ mit 13 MWp der leistungsstärkste im Portfolio der Tübinger ist  und ohne EEG-Vergütung auskommt, bringt „Neusitz“ nahe Ansbach fast acht MWp ans Netz.

75 Prozent Erneuerbare bis 2024

Insgesamt sollen die beiden Projekte 23 GWh Sonnenstrom pro Jahr produzieren und steigern damit die Erneuerbaren-Erzeugung der Stadtwerke Tübingen (swt) um 5,8 Prozent. Gut 62 Prozent des gesamten Tübinger Strombedarfs wird dann über regenerative Quellen gedeckt.

„Die beiden Solarparks sind ein wichtiger Schritt nach vorne auf unserem Ausbaupfad“, sagt Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der swt. „Unserem Ausbauziel, bis 2024 rund 75 Prozent des gesamten Tübinger Strombedarfs mit Ökostrom aus eigenen Anlagen zu decken, kommen wir damit einen großen Schritt näher. Solarstrom hat einen immer größeren Anteil in unserem Portfolio und hat die Windkraft bei der Gesamtleistung inzwischen überholt. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Partnern wie BELECTRIC können wir qualitative Solarpark-Projekte übernehmen, die über lange Laufzeiten gute Stromerträge bringen und damit zur Energiewende beitragen werden.“ (lm)

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