PV-Anlagen und Heimspeicherlösungen werden unter Hausbesitzern immer stärker zum Thema. Gut ein Fünftel der Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern plant kurz- bis mittelfristig die Anschaffung einer Solarstromanlage. Dieser Trend wirkt sich auch auf die Wahl des Energieversorger aus, wie eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens EUPD Research ergeben hat.
Im Auftrag des Stromspeicher-Herstellers E3/DC aus Osnabrück haben die Marktforscher 2000 Bundesbürger zur Energiewende befragt, darunter 700 Hausbesitzer. Sechs Prozent der Hausbesitzer haben sich bereits für den Kauf einer Solaranlagen für das eigene Dach entschieden, weitere 15 Prozent beschäftigen sich konkret mit dem Kauf, holen Angeboten ein oder lassen sich beraten.
Über ein Fünftel der Versorger hat PV-Anlagen im Portfolio
Bei 87 Prozent der Planungen ergänzt ein Heimspeicher die PV-Anlage. Für den Großteil der Haushalte (86 Prozent), die sich kurzfristig eine Solaranlage anschaffen wollen, spielt das Engagement der Energieversorger für Umweltthemen eine entscheidende Rolle bei der Anbieterwahl. Bei Haushalten, die sich mittelfristig eine PV-Anlage zulegen möchten, liegt dieser Wert bei 81 Prozent. Beide Werte liegen damit deutlich über dem Durchschnittswert aller Haushalte von 67 Prozent.
Die Energieversorger haben bereits auf diesen Trend reagiert. Bereits über ein Fünftel der deutschen Versorger bieten Solaranlagen für private Haushalte an. Unter den größeren Versorgern hat etwa jeder zweite ein Angebot für PV-Anlagen im Portfolio, zumeist in Kombination mit Heimspeichern. (ls)