Wie sich Energiekosten senken und wo sich finanzielle Hilfen beantragen lassen, klären die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW.

Wie sich Energiekosten senken und wo sich finanzielle Hilfen beantragen lassen, klären die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW.

Bild: © Olivier Le Moal/Adobe Stock

Die Bereitschaft zum Energiesparen ist bei Deutschlands Verbraucher*innen einer Umfrage zufolge trotz der stark gestiegenen Preise für Heizen und Mobilität nicht besonders groß. Müssten die Menschen ihre Ausgaben um 100 Euro pro Monat verringern, würde sich nur gut jeder Fünfte (22 Prozent) bei den Ausgaben für Transport und Verkehr einschränken. Das ergab eine YouGov-Erhebung für die Teambank unter mehr als 3000 Erwachsenen.

Beim Heizen und Warmwasserverbrauch gilt dies den am Dienstag veröffentlichten Daten zufolge für 14 Prozent, bei Strom gerade einmal für elf Prozent. Ihre Ausgaben für Lebensmitteln würden 19 Prozent der Befragten kürzen. Am ehesten könnten die Menschen der Umfrage zufolge auf den Kauf von Kleidung und Schuhen verzichten (54 Prozent). 46 Prozent würde bei Urlaubsreisen sparen, 41 Prozent bei Freizeitaktivitäten.

Inflation auf Rekordniveau

Deutschlands Verbraucher*innen machen aktuell rekordverdächtige Inflationsraten zu schaffen. Im April lagen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Berechnungen um 7,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Im März war die jährliche Teuerungsrate mit 7,3 Prozent bereits auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 geschnellt. In der Teambank-Umfrage aus dem März äußerten 28 Prozent der Befragten die Sorge, dass sich ihre finanzielle Lage in den kommenden drei bis fünf Jahren verschlechtern wird. Im Januar waren erst 24 Prozent dieser Ansicht. (dpa/lm)

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