Der Anteil erneuerbarer Energien am EU-Gesamtverbrauch hat sich seit 2004 verdoppelt.

Der Anteil erneuerbarer Energien am EU-Gesamtverbrauch hat sich seit 2004 verdoppelt.

Bild: © Rainer Sturm/Pixelio

Vattenfall plant sein erstes Vollhybrid-Kraftwerk – in der süd-holländischen Provinz Goeree-Overflakkee nahe Rotterdamm soll ein Windpark in Kombination mit einer PV-Freiflächen-Anlage errichtet werden. Komplettiert wird das Kraftwerk durch einen Batteriespeicher. Gerade erst wurde die Investitionsentscheidung für die Solaranlage getroffen.

35 Mio. Euro will der Energiekonzern in die 30 Hektar große und 38 MW starke Anlage neben dem Windpark „Haringvliet“ investieren. Die sechs Nordex-Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 22 MW wurden bereits letztes Jahr genehmigt. 26 Mio. kosten sie und die Bauvorbereitungen sind bereits in vollem Gange.

Skalierbarkeit könnte Kosten senken

Sobald die Windkraftanlagen stehen, kann mit dem Bau der PV-Anlage begonnen werden. In der zweiten Jahreshälfte 2020 soll das Hybridkraftwerk dann vollständig in Betrieb sein. Ein Batteriespeicher mit zwölf MW soll die EE-Anlagen ergänzen.

Das Know-how, was in den nächsten Monaten in das holländischen Projekt fließt, kann auch der deutschen Energiewende dienen. .   „Wir sammeln wichtige Erfahrungen, die wir auch hierzulande nutzen wollen“, so Claus Wattendrup, Leiter der Geschäftseinheit Solar und Batteries bei Vattenfall und ergänzt: „Die Anlage kann beispielgebend sein für die weitere, technisch effiziente Entwicklung und den Ausbau der erneuerbaren Energien zur Erreichung der deutschen Klimaziele. Wir glauben, dass sich Skaleneffekte, über die wir in diesem Zusammenhang reden, sehr positiv auf die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen auswirken.“ (ls)

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