Wärmepumpen haben vor allem bei Neubauten Hochkonjunktur.

Wärmepumpen haben vor allem bei Neubauten Hochkonjunktur.

Bild: © Viessmann

Tennet und Viessmann wollen Wärmepumpen und Stromspeicher in das Engpassmanagement einbeziehen. Hierzu sollen pünktlich zum Jahresanfang eine dreistellige Zahl von Anlagen zu einem virtuellen Kraftwerk gebündelt werden. Das Ziel dabei: Weniger Erneuerbare abregeln und Stromkosten der Verbraucher senken.

Unter dem Projektnamen „ViFlex“ sollen die Fahrpläne der Wärmepumpen so optimiert werden, dass sie dann Strom verbrauchen, wenn viel Wind- und Solarstrom verfügbar ist. Das wirkt sich auch auf die Stromrechnung der Kunden aus, denn wenn viel Strom verfügbar ist, kostet er auch weniger.

Blockchain-basierte Technologie

Die Optimierung erfolgt über die „ViCare App“ von Vissmann. Kunden haben diese bereits jetzt zur Steuerung ihrer Anlage im Einsatz. Voraussetzung für die Teilnahme am virtuellen Kraftwerk ist wiederum, dass die Verbraucher einen Stromtarif in der „ViShare Energy Community“ abschließen. Die Anlagenoptimierung und Einbindung in die Prozesse von Tennet basiert wiederum auf der Blockchain-Technologie. (lm)

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