Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Bild: © Michael Raubold/Amprion GmbH

Die Netzbetreiber Avacon Netz, Bayernwerk Netz sowie EDIS Netz greifen nun auf die Karte von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) zurück. Die "Netzampel" zeigt in Echtzeit, in welchen Regionen aktuell grüner Strom in das Netz eingespeist wird.  Damit werden rund zehn Millionen Haushaltskunden und 380.000 Einspeiser abgedeckt, wie die SH Netz mitteilte. Darunter sind auch große Teile Norddeutschlands. Das Einspeisemanagement der letzten Jahren wird visualisiert und bis auf die Gemeindeebene dargestellt.

"Eine Voraussetzung für die Akzeptanz der Energiewende ist Transparenz über die Einspeisesituationen in den jeweiligen Regionen. Die Netzampel und ihre Prognosefähigkeit von Engpässen im Netz kann genau dies leisten", sagte Netzampel Projektleiter Clemens Gerbaulet von SH Netz. Eine wichtige Voraussetzung dafür bildet eine solide Datenbasis zur Einspeisesituation von Erneuerbaren-Energie-Anlagen.

Online-Karte kostenfrei aufrufbar

Die kostenfrei aufrufbare Online-Karte Netzampel visualisiert den aktuellen Einspeisezustand im Netzgebiet und gibt eine Übersicht des Einspeisezustands über den zeitlichen Verlauf. Es ermöglicht, dass in den betroffenen Regionen mit hoher Einspeisung zusätzliche Ökostrommengen aus dem Netz abrufen könnten. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper