Die flexiblen Solarmodule wurden mit einem Spezialkleber an dem Turm des Windrads im  Windpark Weiden am See (Österreich) befestigt.

Die flexiblen Solarmodule wurden mit einem Spezialkleber an dem Turm des Windrads im Windpark Weiden am See (Österreich) befestigt.

Bild: © Energie Burgenland

Auf dem 80 Meter hohen Turm des Windrads im Windpark Weiden am See wurden 30 flexible Leichtbaumodule installiert, die nach Südosten und Südwesten ausgerichtet sind, teilte Energie Burgenland mit. Dadurch werde das Maximum der Sonnenenergie während des Tages genutzt.

Die Solarmodule wurden auf einer Fläche von 60 Quadratmetern und bis in eine Höhe von bis zu 40 Metern mit einem Spezielkleber befestigt. Sie seien rund fünfmal leichter als herkömmliche Photovoltaikmodule und nur 2 Millimeter dick.

Solarmodule "made in Austria" – Seilkletterer installieren

Die Montage und Wartung der Panele erfordere jedoch besonderes Geschick. Aus diesem Grund seien die Solarmodule von spezialisierten Seilkletterern eines Wiener Dienstleisters angebracht worden.

Lieferant der flexiblen PV-Module ist der österreichische Hersteller DAS Energy, welcher diese neue Lösung entwickelt habe, um Wind- und Photovoltaik zu kombinieren, heißt es in der Pressemitteilung des österreichischen Versorgers. Mit dem zusätzlich produzierten Öko-Strom aus der Photovoltaikanlage solle die Effizienz erhöht und der ökologische Fußabdruck der Windkraftanlage weiter verbessert werden.

Über eine halbe Milliarde Euro für Erneuerbare und Innovations-Projekte

Der Versorger wollte bis 2025 über eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien und in Innovations-Projekte investieren, erklärte Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender von Energie Burgenland. (hcn)

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