Könnte in Österreich bald der Vergangenheit angehören: die Ölheizung im Heizungsraum.

Könnte in Österreich bald der Vergangenheit angehören: die Ölheizung im Heizungsraum.

Bild: © Rainer Sturm/pixelio

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 ein neues Förderprogramm auf den Weg gebracht, dass das Heizen mit Erneuerbaren Energien und somit auch den Tausch der Heizung seit 2. Januar dieses Jahres staatlich fördert. Einige Anbieter empfehlen ihren Kunden nun, diese Angebote während der aktuellen Corona-Krise in Anspruch zu nehmen.

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützt mit seinem Fördertopf zum Beispiel den Wechsel von alten Öl- auf moderne Gas- Heizungen. Ganze 40 Prozent der Investitionskosten werden hier übernommen. Satteln Verbraucher ausschließlich auf Erneuerbare Energien um, bekommen sie sogar einen Fördersatz von 45 Prozent. Auch Solarthermieanlagen oder Gas- Hybridanlagen sind förderfähig.

"Jetzt die Gelegenheit nutzen"

„Wer sich lange mit der Idee eines Heizungstauschs getragen hat, sollte die Gelegenheit jetzt nutzen“, sagt Gunter Jenne, Vertriebsleiter der Erdgas Südwest GmbH. „In vielen Straßen ist eine Gasleitung bereits verlegt, was einen Anschluss an das Netz und den Wechsel besonders einfach macht. Umweltschonender wird das dann zudem, indem man sich für einen Biogas-Tarif entscheidet.“ Auch die Investition in eine Brennstoffzellenheizung oder eine Solaranlage mit Speicherfunktion lohne sich finanziell und bezüglich der CO2-Bilanz. (pm)

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