Enercity erweitert sein in der Hamburger HafenCity Ost gestartetes Fernwärmenetz nach Rothenburgsort, wie der Versorger mitteilt. Seit Anfang des Jahres versorgt der Energiedienstleister über seine Tochter Enercity Contracting Nord GmbH über 160 Wohnungen in einer Wohnanlage im Billhorner Mühlenweg mit Industriewärme.
Die Wärme ist laut der Mitteilung nahezu CO2-frei, da sie hauptsächlich aus Abwärme des nahe gelegenen Kupferproduzenten Aurubis besteht. Weitere Gebäude im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort werden schrittweise an das ausgebaute Wärmenetz angeschlossen. Enercity investiert im Stadtteil rund 11 Millionen Euro in das Zukunftsvorhaben.
Umweltfreundliche Industriewärme
Der Stadtteil Rothenburgsort liegt in direkter Nachbarschaft zur Hamburger HafenCity Ost. Bereits seit 2018 beliefert dort Enercity Kunden mit umweltfreundlicher Industriewärme. Die mehr als 4600 Wohnungen in Rothenburgsort werden aktuell überwiegend mittels Öl- und Gasheizungsanlagen wärmeversorgt. Das will Enercity ändern. So sollen im laufenden Jahr die ersten Gebäude der Baugenossenschaft freier Gewerkschaften (BGFG) an das Wärmenetz angeschlossen werden.
Nach dem Auftakt am Billhorner Mühlenweg übernimmt Enercity ab dem ersten Quartal 2021 auch die Wärmeversorgung von acht Gebäuden der Wohnungsgesellschaft SiTREA mit rund 180 Wohnungen. Zudem werden auch zwei Schulen und eine Kita in der Marckmannstraße künftig mit Fernwärme versorgt. (amo)
