Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bild: © Ben Burger/AdobeStock

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme aus Karlsruhe wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten. Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern.

Ziel sei es, regional erzeugte grüne Energie für die Wärmewende bereitzustellen, teilte Eon am Donnerstag in Essen mit. Tiefe Erdwärme könne als erneuerbare und unerschöpfliche Energiequelle vor Ort einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Eon verwies auf wissenschaftliche Untersuchungen, wonach tiefe Erdwärme in Deutschland mehr als ein Viertel des jährlichen Wärmebedarfes abdecken könnte.

Zusammenarbeit auf allen Ebenen

 

Erste Pilotprojekte sollen in Nordrhein-Westfalen entstehen. Die Zusammenarbeit soll auf allen Ebenen erfolgen: Von Planung über Genehmigung bis hin zum Kraftwerksbau und dem Betrieb der Anlagen. Einzelheiten über die angedachten Projekte teilten die Unternehmen zunächst nicht mit.

Die Deutsche Erdwärme mit Sitz in Karlsruhe ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Entwickler und Betreiber von Erdwärmeanlagen. Hauptgesellschafter ist die dänische Fondsgesellschaft CIP. (dpa/lm)

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