Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen laut einer Verivox-Analyse im bundesweiten Durchschnitt rund 39 Prozent unter den Gaskosten.

Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen laut einer Verivox-Analyse im bundesweiten Durchschnitt rund 39 Prozent unter den Gaskosten.

Bild: © BillionPhotos.com/Adobestock

Die Wärmepumpen-Ampel ermittelt auf Basis frei verfügbarer Daten deutschlandweit und gebäudescharf, ob Wohngebäude im Bestand mit Wärmepumpen versorgt werden können. Über ganz Deutschland hinweg beträgt das Potenzial für die untersuchten Technologien Luft-Wärmepumpe, Erdsonden-Wärmepumpe, Erdkollektor-Wärmepumpe und Solar-Eisspeicher-Wärmepumpe 75 Prozent.

 

In einer interaktiven Webkarte können Nutzer die Potenziale auf verschiedenen regionalen Ebenen (Bundesland, Landkreis, Kommune) entdecken. Je Region lassen sich neben dem gesamten Anteil versorgbarer Wohngebäude auch die Anteile je untersuchter Technologie sowie je Gebäudetyp betrachten. Das soll unter anderem Kommunen eine erste Orientierung bieten. Weiterhin stehen die Potenzialdaten zum kostenfreien Download auf dem FfE Open Data Portal (https://opendata.ffe.de) zur Verfügung und können beispielsweise für regionalisierte Energiesystemanalysen genutzt werden.

Das einzelne Gebäude im Blick

Interessierte Eigentümer von Wohngebäuden können zudem mit Hilfe des neuen Einzelgebäude-Rechners den Algorithmus des Modells für ihr eigenes Gebäude nutzen.
Der Einzelgebäude-Rechner zeigt indikativ, ob auf einem Grundstück genügend Wär-meenergie aus der Luft oder der Erde gewonnen werden kann, um den Wärmebedarf eines Gebäudes mit einer Wärmepumpe zu decken.

Die Wärmepumpen-Ampel finden Sie hier. (amo)

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