Wärme

Fernwärme: Erkrath klagt gegen Innogy

Nach Auffassung der Stadt ist der Versorgungsvertrag kartellrechtswidrig und seit Mai 2017 abgelaufen. Da Innogy das anders sieht, geht es nun von Gericht.
27.04.2018

Alle Ratsfraktionen tragen die Klage mit (von links): Angela Klinkhammer (Bürger mit Umweltverantwortung), Reinhard Knitsch (Grüne), Wolfgang Jöbges (CDU), Christoph Schultz (Bürgermeister) und Detlef Ehlert (SPD).

Vor dem Landgericht Düsseldorf will die 40000-Einwohnerstadt Erkrath Anfang Mai die Rückgabe des Fernwärmenetzes vom Energieversorger Innogy erzwingen. Grundlage der Klage ist ein Beschluss, der von allen vier Ratsfraktionen der Kommune getragen wird.
Innogy respektive die Rechtsvorgängerin RWE betreibt seit über 50 Jahren die Fernwärmeversorgung im Erkrather Ortsteil Hochdahl. Nach Auffassung von Bürgermeister Christoph Schultz hat der Energieversorger gegen Kartellrecht verstoßen und sich nicht an die Vertragsbestimmungen gehalten, deshalb sei der Versorgungsvertrag bereits im Mai vergangenen…

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