Der Bau der Fernwärmetrasse in Hamburg hat mit der Fertigstellung des 90 Meter langen Dükers deutliche Fortschritte gemacht.

Der Bau der Fernwärmetrasse in Hamburg hat mit der Fertigstellung des 90 Meter langen Dükers deutliche Fortschritte gemacht.

© Aurubis

Pünktlich zur diesjährigen Heizsaison wird die Fernwärmeleitung fertig und versorgt damit die östliche Hafencity mit CO2-freier Wärme. Die 2,7 Kilometer lange Trasse leitet die industrielle Abwärme vom Aurubis-Firmengelände über den Hamburger Sitz der Enercity-Tochtergesellschaft Enercity Contracting Nord zum Endverbraucher. Das teilte das Metallunternehmen Aurubis mit.

Nach aktuellem Stand des Bauprojekts ist der 90 Meter lange Düker in den letzten Wochen am Baakehafen vorgefertigt und nun zu Wasser gelassen worden. Fünf Autorkräne und ein Schiffsrkran balancierten dafür 125 Tonnen Stahlrohr und Beton über das Hafenbecken. Zielort für den Düker ist der Peutekanal, dahin wird er nach dem Osterwochenende über die Nordelbe hingezogen.

20 000 Tonnen weniger CO2

Zur Lieferung der Fernwärme koppelt Aurubis Wärme aus, die während der Umwandlung von Schwefeldioxid – ein Nebenprodukt, das bei der Kupferschmelze anfällt – zu Schwefelsäure entsteht. Diese industrielle Abwärme ist nahezu frei von CO2, so dass durch ihre Nutzung ein Ausstoß von mehr als 20 000 Tonnen CO2 im Jahr vermieden werden kann. In der Hafencity können durch die Fernwärmelieferung 4500 Tonnen CO2 gespart werden. (ls)

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