Die Energiewirtschaft muss das Thema Künstliche Intelligenz jetzt strategisch angehen, Know-how und Personal aufbauen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln, fordert Dena-Chef Andreas Kuhlmann.

Die Energiewirtschaft muss das Thema Künstliche Intelligenz jetzt strategisch angehen, Know-how und Personal aufbauen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln, fordert Dena-Chef Andreas Kuhlmann.

Bild: © ipopba/AdobeStock

Das innovative Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK)-System der Stadtwerke Bayreuth wird durch Künstliche Intelligenz (KI) wirtschaftlich optimiert. Verantwortlich für die KI ist der Partner VK Energie GmbH, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

"Alle Bestandteile des iKWK-Systems müssen wir ideal aufeinander abstimmen. Das ist eine große Herausforderung, weil unsere Anlage schon auf kleine Veränderungen reagieren können muss: Wird es kälter oder wärmer? Sinkt die Energieabnahme? Auf diese Fragen, braucht unser iKWK-System intelligente Antworten –und das in Sekundenschnelle. Dafür sorgen wir mit unserer Mess-, Steuerungs-und Regeltechnik, kombiniert mit der wirtschaftlichen Optimierung durch VK Energie", erläutert Andreas Waibel, der den Bereich Contracting und Wärmeerzeugung bei den Stadtwerken Bayreuth leitet.

Der komplexe Technologie-Mix

Das iKWK-System werde jährlich den Ausstoß von gut 6000 Tonnen CO2 vermeiden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Komplexität des Projektes bestünde darin, dass drei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer Gesamtleistung von 3,4 MWel, zwei Wärmepumpen, drei Gaskessel, fünf Kältemaschinen und drei Wärmespeicher mit einer übergeordneten Regelung zusammengeschlossen werden müssen.

Die dafür eingesetzte VK-Box gewährleiste eine vorausschauende Fahrplanerstellung in Hinblick auf den Wärme-und Kältebedarf der Universität. Wodurch Start-/Stopp-Vorgänge reduziert würden. Der überschüssige Strom soll bestmöglich am Spotmarkt verkauft werden. (gun)

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