Übergabe des Förderbescheids: (von links) Volker Milk, Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Arnsberg, und Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer bei DEW21.

Übergabe des Förderbescheids: (von links) Volker Milk, Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Arnsberg, und Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer bei DEW21.

© DEW 21

Die DEW 21 hat in den kommenden Jahren Großes vor: Das Unternehmen plant die Wärmeversorgung in der Dortmunder Innenstadt zu modernisieren und dadurch umweltfreundlicher zu machen. Das Vorhaben wird vom Land Nord-Rheinwestfalen nun mit 1,27 Mio. Euro unterstützt.

Das Geld stammt aus dem „Programm Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw)“. Was gefördert wird, findet bereits im Titel Erwähnung – die angestrebte Abwärmenutzung der Dortmunder reiht sich dort problemlos ein. Die Deutschen Gasrußwerke (DGW) sollen künftig in das Wärmenetz der DEW 21 integriert werden und dadurch das Kraftwerk Dortmund schrittweise ersetzen.

Wasser statt Dampf

Durch den Umstieg sollen künftig über 45 000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Die Versorgungsleistung soll hingegne auf 235 GWh pro Jahr ansteigen. Während ein Teil der DGW-Abwärme direkt in das Wärmenetz eingeleitet wird, findet ein anderer Teil erst nach der Verstromung in der hauseigenen KWK-Anlage seinen Weg ins Netz.

Bevor es soweit ist, muss die DEW 21 ihre in die Jahre gekommenen Dampfleitungen gegen moderne Heißwasserleitungen austauschen. Noch gibt es in Dortmund kein flächendeckendes Fernwärmesystem - mit der Leitungserneuerung soll das Teilnetz in der Innenstadt mit dem bestehenden Netz in der Nordstadt verbunden und anschließend eine Anbindung nach Lindenhorst angestrebt werden. Nachdem nun auch ein Teil der Finanzierung steht, startet der Leitungsbau nächste Woche in der Luisenstraße. Martinstraße und Kaiserstraßenviertel folgen dann zum Jahresanfang. (ls)

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