v.l.n.r.: Maik Render (Mitglied des Vorstands der N-Ergie Aktiengesellschaft), Marcus König (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg) und Norman Villnow (Geschäftsführer der N-Ergie Kraftwerke GmbH) vor einer der neuen Gasturbinen.

v.l.n.r.: Maik Render (Mitglied des Vorstands der N-Ergie Aktiengesellschaft), Marcus König (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg) und Norman Villnow (Geschäftsführer der N-Ergie Kraftwerke GmbH) vor einer der neuen Gasturbinen.

Bild: © N-Ergie

Sie sind zusammen fast 80 Tonnen schwer, haben eine Gesamtleistung von 2 x 56 Megawatt (MW) und sind bereit für den Energieträger der Zukunft: Wasserstoff. Zwei neue Gasturbinen ersetzen im Heizkraftwerk der N-Ergie künftig die beiden alten Maschinen, die nach 17 Jahren und über 100.000 Betriebsstunden am Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Lebenszeit angekommen sind, teilt das Unternehmen mit.

Die neuen Turbinen vom Typ SGT-800 B4 von Siemens Energy haben jeweils rund 8 MW mehr Leistung als ihre Vorgänger, einen um rund zwei Prozent gesteigerten Wirkungsgrad und sparen so zusammen im Vergleich zu den alten Turbinen pro Jahr rund 11.000 Tonnen CO2 ein. Darüber hinaus ist es möglich, bei der Verbrennung zunächst bis zu rund 15 Volumenprozent Wasserstoff beizumischen, sobald dieser verfügbar ist. Die Gesamtinvestition für die Modernisierung der Gasturbinen liegt bei rund 30 Mio. Euro.

Neben den Turbinen werden auch die Generatoren und das Abgassystem ausgetauscht. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2022 geplant. Das Heizkraftwerk produzierte im Jahr 2021 rund 850 Mio. Kilowattstunden Strom und 1.400 Mio. Kilowattstunden Fernwärme. Mit der Kombination aus Gas- und Dampfturbinen-Anlage, Biomasse-Heizkraftwerk, Wärmespeicher und Elektroheizer können jährlich rund 200.000 Tonnen CO2 vermieden werden. (gun)

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