Gute Verbindung: Maximilian Wilking, Projektmanager der Hochtief PPP Solutions GmbH, und Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch (rechts) haben die Fernwärmelieferung für die neue Herner Polizeihochschule besiegelt.

Gute Verbindung: Maximilian Wilking, Projektmanager der Hochtief PPP Solutions GmbH, und Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch (rechts) haben die Fernwärmelieferung für die neue Herner Polizeihochschule besiegelt.

Bild: © Stadtwerke Herne

In Herne entsteht derzeit eine Hochschule für Polizei und Verwaltung (HSPV). Dabei wird nicht nur nachhaltig gebaut – auch die künftige Energieversorgung soll möglichst klimafreundlich sein. Der Investor des Projekts, die Hochtief PPP Solutions GmbH und die Stadtwerke Herne haben hierfür nun den Anschluss an das städtische Fernwärmenetz besiegelt.

Nach Fertigstellung des dreiteiligen Gebäudekomplexes wird der Energieversorger bis zu 4 Mio. kWh Wärme pro Jahr liefern. Damit wird die Hochschule zum größten Fernwärmekunden der Stadtwerke. Für den Netzanschluss legt der Versorger eine etwa 650 Meter lange Leitung vom Kernnetz.

Wärme für 5000 Studierende 

„Auch wenn die Strecke nicht lang ist: Es ist eine Herausforderung für unsere Fernwärme-Experten. Und auch für die Hernerinnen und Herner wird die Baumaßnahme zeitweise Unannehmlichkeiten bedeuten. Für die zukunftsweisende Wärmeplanung in unserer Stadt ist es aber ein notwendiger Schritt“, weiß Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke Herne, und bittet bereits jetzt um Verständnis. Im zweiten Quartal 2024 sollen die Bauarbeiten losgehen.

Das Hochschulareal bietet künftig auf 32.000 Quadratmetern Platz für 5000 Studierende. Die Fernwärme speist sich überwiegend aus Abwärme aus der Stromerzeugung und aus Industrieprozessen. Geplant ist, künftig auch die Abwärme eines Rechenzentrums zu nutzen, das in unmittelbarer Nähe des neuen Campus entstehen wird.

Fernwärmeanschluss auch für angrenzendes Erschließungsgebiet vorgesehen 

Neben der neuen Bildungseinrichtung für den Polizei-Nachwuchs soll auch das angrenzende Erschließungsgebiet an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Investoren können schon jetzt Kontakt mit den Stadtwerken aufnehmen. (lm)

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