Wärme

Zwei Drittel der neuen Wohngebäude heizen mit erneuerbaren Energien

Im Wärmebereich sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch – zumindest bei Neubauten. Das belegen Daten des Statistischen Bundesamtes.
02.07.2020

Neubauten werden zunehmend mit Erneuerbaren beheizt.

Neubauten in Deutschland werden zunehmend mit erneuerbaren Energien beheizt. Gut zwei Drittel (67,2 Prozent) der im Jahr 2019 neu errichteten Wohngebäude nutzen solche Energiequellen ganz oder teilweise, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es nach Angaben der Wiesbadener Behörde noch etwas weniger (66,6 Prozent).

Zu den erneuerbaren Energien zählen Geothermie, Umweltthermie via Wärmepumpe, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Als Hauptenergiequelle dienten sie im vergangenen Jahr in fast der Hälfte (47,7 Prozent) der 108.100 neuen Wohngebäude.

Mit 42,7 Prozent waren Wärmepumpen die wichtigste primäre Energiequelle für die Heizung – vor Gas, dessen Anteil seit Jahren sinkt und das 2019 in 41,9 Prozent der Neubauten eingesetzt wurde. (dpa/amo)