Die Carnot-Batterie wurde von Carbon-Clean entwickelt.

Die Carnot-Batterie wurde von Carbon-Clean entwickelt.

Bild: © 2020 carbonclean

Die EEW Energy from Waste (EEW) hat Carbon-Clean Technologies mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Ziel ist es, Erkenntnisse über die Integration der von dem Kölner Unternehmen entwickelten Batterie in energetischen Abfallverwertungsanlagen zu erlangen. Außerdem sollen wirtschaftliche Betriebskonzepte für die Strom- und Wärmemärkte entwickelt werden. Die Studie wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Carbon-Clean hat die sogenannte Carnot-Batterie, einen Hochtemperatur-Keramik-Speicher, entwickelt. Damit können energetische Abfallverwertungsanlagen als flexible Speicherkraftwerke in den Elektrizitätsmarkt integriert werden. „Zwei Dinge werden für die Energiemärkte der Zukunft entscheidend sein: die Erneuerbarkeit der Energieträger und die Flexibilität der Energielieferanten“, erläutert Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW.

Energie aus Abfall

Die Energie, die aus der Ressource Abfall gewonnen wird, sei zu 50 Prozent biogenen Ursprungs und gelte für diesen Anteil als erneuerbare Energie. Die Flexibilisierung energetischer Abfallverwertungsanlagen stehe noch ganz am Anfang, so Kemper weiter. Mit der Carnot-Batterie existiere eine Technologie, mit der Strom, der aus Abfall erzeugt wird, für Zeiten verfügbar zu machen, in denen mehr Bedarf besteht als befriedigt werden kann. Derzeit leisten dies in erster Linie konventionelle Kraftwerke.

„Die Zusammenarbeit mit EEW als Marktführer auf dem Gebiet der energetischen Abfallverwertung wird uns wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung und den Betrieb unserer Carnot-Batterie liefern“, sagt Lars Zoellner, CEO von Carbon-Clean. „Wir sehen darin einen wesentlichen Schritt hin zur Markteinführung unserer Technologie.“ (hp)

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