Im Kohlekraftwerk Schweinfurt ersetzt der getrocknete Klärschlamm bis zu einem Viertel der jährlich benötigten Steinkohle.

Im Kohlekraftwerk Schweinfurt ersetzt der getrocknete Klärschlamm bis zu einem Viertel der jährlich benötigten Steinkohle.

Bild: © Arnulf Stoffel/dpa

Eine Kooperation bei der Trocknung und Verwertung von Klärschlamm sind die Stadtwerke Aschaffenburg mit dem Abwasserverband der Aschafftalgemeinden (AVA) eingegangen. In der Kläranlage Weyberhöfe, die vom AVA betrieben wird, unterzeichneten Dieter Gerlach, Werkleiter der Stadtwerke, und Marcus Grimm, Verbandsvorsitzender des AVA, die Verträge.

„Die Kosten der Klärschlammentsorgung werden sinken und kommen über den Zweckverband den Bürgern bei den Abwassergebühren zugute“, so Grimm. Ebenso wie vor Kurzem die Gemeinde Niedernberg setzt der Verband im Laufe des Jahres 2021 auf die Unterstützung der Stadtwerke Aschaffenburg bei der Klärschlammtrocknung.

Hohe CO2-Einsparung



Die Stadtwerke werden künftig den an der Kläranlage Weyberhöfe anfallenden Klärschlamm in der Trocknungsanlage neben dem Biomasseheizkraftwerk im Leiderer Hafen trocknen. Der gesamte getrocknete Klärschlamm wird dann an das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt geliefert. Dort befindet sich ein Kohlekraftwerk mit einer Kapazität von 40.000 Tonnen Steinkohle. 10.000 Tonnen Klärschlamm im Jahr ersetzen dort zukünftig Steinkohle als Brennstoff und sparen damit 11.000 Tonnen CO2 im Jahr ein. (hp)

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