Hartplastik-Fraktion auf einem Wertstoffhof

Hartplastik-Fraktion auf einem Wertstoffhof

Bild: © nmann77/Fotolia

Mit einem milliardenschweren Förderprogramm will ein Initiative von fünf europäischen Förderbanken und der Europäischen Investitionsbank (EIB) den Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft in der Europäischen Union beschleunigen. Dazu haben die Institute sich zur Joint Initiative on Circular Economy (JICE) zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Abfall vermeiden, Verschwendung verhindern, Ressourceneffizienz steigern und Innovationen fördern. Dafür soll das Kreislaufprinzip in allen Wirtschaftsbereichen verankert werden.

Zwischen 2019 und 2013 werden dazu Investitionen von mindestens zehn Mrd. Euro angestrebt, heißt es in einer Pressemitteilung der KfW. "Rund 40 Prozent unserer Finanzierungsmittel fließen bereits in den Umwelt- und Klimaschutz.  Die Schonung unserer natürlichen Ressourcen ist ein zentrales Thema, dem wir in Zukunft gemeinsam mehr Aufmerksamkeit schenken wollen", verdeutlichte Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW:  Der Wandel zur Kreislaufwirtschaft werde hierbei eine Schlüsselrolle spielen.

EIB: "Wirkames Mittel, um Pariser Ziele zu erreichen"

Ähnlich fällt auch der Tenor von Werner Hoyer, dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank aus: "Der Kampf gegen die globale Erderwärmung ist eine der dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Die Stärkung der Kreislaufwirtschaft gehört zu den wirksamsten Mitteln, um in diesem Kampf erfolgreich zu sein - sie hilft uns nicht nur, die Pariser Ziele zu erreichen, sondern hat auch deutliche Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft." Neben der KfW beteiligen sich Förderinstitute aus Polen, Frankreich, Italien und Spanien an der Initiative. (hoe)

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