Auch PV-Altmodule gehören zum Elektroschrott und können dementsprechend recycelt und einem zweiten Leben zugeführt werden.

Auch PV-Altmodule gehören zum Elektroschrott und können dementsprechend recycelt und einem zweiten Leben zugeführt werden.

Bild: © gabe9000c/Adobe Stock

Damit Module, die als klimaneutrale Energieerzeuger ausgedient haben, recycelt werden können und als Sekundärrohstoffe wieder ins Produktionsverfahren Eingang finden, müssen ein paar Dinge bei der Entsorgung von Altmodulen beachtet werden. Darauf weißt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) nun in einem neuen Merkblatt hin.

Module aus privaten Haushalten können bei ausgewiesenen Sammelstellen wie etwa Wertstoffhöfen oder den Rücknahmestellen der Hersteller und Vertreiber abgegeben werden. Dabei gilt laut Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG): PV-Module, die seit 24.10.2015 in Verkehr gebracht wurden, müssen von den jeweiligen Herstellern oder seinen Bevollmächtigten zurückgenommen werden. Anlagen, die vor diesem Stichtag in Umlauf gebracht wurden, müssen durch den Besitzer entsorgt werden.

Vorsicht vor der solaraktiven Seite

"Da bei Lichteinfall auf die aktive Zellschicht in Photovoltaik-Modulen eine elektrische Spannung entsteht, ist ein sorgfältiger Umgang mit abgebauten, zu entsorgenden Modulen wichtig", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. So sollten Modulkabel befestigt werden, Module sorgfältig gestapelt und gegebenenfalls mit Kantenschutz versehen werden. "Die solaraktive Seite des Modules sollte beim Stapeln immer nach unten zeigen, offene Kontakte und beschädigte Rückseitenfolien sollte man vor dem Abtransport isolieren." (ls)

Das gesamte Merkblatt des BSW kann unter https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/bsw_hinweispap_altmodule.pdf kostenlos heruntergeladen werden.

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