Bernd Böddeling übernimmt bei der Westenergie von Katherina Reiche. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat ihn mit Wirkung zum 20. Mai 2025 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er übernimmt diese Aufgabe zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Senior Vice President Energy Networks Germany bei Eon. Das Mandat ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet. In dieser Zeit soll eine langfristige Nachfolge vorbereitet werden.
Böddeling kündigt in einer Mitteilung an, die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortführen zu wollen. Er möchte zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Netzausbau und die Zusammenarbeit den kommunalen Partnern konsequent vorantreiben.
Jahrelange Erfahrung als Führungskraft
Böddeling trat 1993 in den RWE-Konzern ein und bekleidete seither zahlreiche Schlüsselpositionen. Nach mehreren leitenden Funktionen im Controlling verschiedener Konzerngesellschaften wurde er 2008 zum Chief Financial Officer (CFO) der RWE Rhein-Ruhr ernannt. Ein Jahr später übernahm er die CFO-Funktion bei der neu gegründeten RWE Deutschland, wo er maßgeblich die finanzielle Steuerung und Integration der Regionalgesellschaften gestaltete. Im Jahr 2016 wechselte er zu Innogy und übernahm dort zunächst die Position des Bereichsvorstands Finanzen, bevor er ab 2017 als Bereichsvorstand Kommunen und Beteiligungen die strategische Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern sowie das Beteiligungsmanagement verantwortete. Seit 2020 leitet Bernd Böddeling bei Eon den Bereich "Energy Networks Germany". Darüber hinaus ist er Vorsitzender mehrerer Aufsichtsräte von Regionalgesellschaften.
Sein Amt im Aufsichtsrat der Westenergie wird für die Dauer seines Vorstandsmandats gemäß den geltenden rechtlichen Bestimmungen ruhen. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernimmt Thomas König, Chief Operating Officer – Networks der Eon.
Ex-Westenergie-Chefin Katherina Reiche ist neue Bundeswirtschaftsministerin im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). (amo)



