Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König

Bild: ©Thüga Holding GmbH & Co. KGaA.

Der Aufsichtsrat der Thüga Holding hat den Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der CSU-Politiker ist zudem aufgrund seines Bürgermeisteramts Aufsichtsratsvorsitzender der N-Ergie. König folgt auf Ralf Claus, Oberbürgermeister a. D. der Stadt Ingelheim.

Laut Thüga ist König seit vielen Jahren eng mit dem kommunalen Stadtwerkeverbund verbunden. Mit der Wahl an die Spitze des Aufsichtsrats übernehme er den Vorsitz in einer Phase tiefgreifender Veränderungen der Energie- und Wasserwirtschaft.

Zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Bad Mergentheimer Oberbürgermeister Udo Glatthaar gewählt, zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Kerstin Grass, Betriebsratsvorsitzende der Thüga Aktiengesellschaft. Die Wahlen erfolgten im Zuge der turnusgemäßen Neukonstituierung des Aufsichtsrats nach der Hauptversammlung 2026. 

Udo Glatthaar soll die Weiterentwicklung des Thüga-Verbunds aus Sicht mittelgroßer Kommunen begleiten und mit seiner Entsendung in den Personalausschuss zudem eine zentrale Rolle bei wichtigen Personal- und Führungsentscheidungen einnehmen.

Transformationszeit

"Die kommunalen Energie‑ und Wasserversorger stehen vor der Aufgabe, Klimaneutralität, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität dauerhaft miteinander zu verbinden", so König in der Mitteilung der Thüga. Die Thüga leiste dabei als strategische Allianz einen unverzichtbaren Beitrag – sie stärkt die Unternehmen operativ und verleiht ihnen Gewicht in der energiepolitischen Debatte. "Diese Aufgabe im Vorsitz des Aufsichtsrats mitzugestalten, verstehe ich als Verantwortung und als kommunales Bekenntnis zugleich."

"Mit Marcus König übernimmt ein erfahrener Kommunalpolitiker mit strategischem Weitblick und tiefer Kenntnis der Herausforderungen der Daseinsvorsorge den Vorsitz des Aufsichtsrats", sagt der Vorstandsvorsitzende der Thüga Aktiengesellschaft, Constantin H. Alsheimer. "Seine Perspektive aus einer großen kommunalen Verantwortung ist ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Thüga‑Verbunds." Die Thüga Aktiengesellschaft ist an rund 100 kommunalen Unternehmen der Energiebranche beteiligt.

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