Bilden die nächsten Jahre weiterhin die Geschäftsführung von Eins Energie: Martin Ridder (links) und Roland Warner.

Bilden die nächsten Jahre weiterhin die Geschäftsführung von Eins Energie: Martin Ridder (links) und Roland Warner.

Bild: © eins

Wichtige Weichenstellung beim großen Regionalversorger Eins Energie in Sachsen mit Sitz in Chemnitz: Der Aufsichtsrat hat die Verträge der Geschäftsführung verlängert. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Roland Warner, wird bis zum Erreichen der Altersgrenze Ende März 2029 das Unternehmen leiten; der neue Vertrag des kaufmännischen Geschäftsführers, Martin Ridder, läuft bis 31. Oktober 2031.

Der Aufsichtsrat hob in seiner Begründung vor allem das umsichtige Krisenmanagement und die erfolgreiche Unternehmenssteuerung in der Corona-Krise, der Energiepreiskrise und während der sich regelmäßig verändernden Marktbedingungen hervor. "Deshalb setzen wir auf Stabilität und Kontinuität", begründet Sylvio Krause, Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Anspruchsvolle Energiewende, digitale Transformation

"Ich freue mich sehr, den vor zehn Jahren begonnenen Weg fortsetzen zu können. In dieser Zeit haben wir schon viel erreicht und die nächsten vier Jahre werden mit den Herausforderungen der Energiewende nicht weniger anspruchsvoll", kommentiert Roland Warner. Er ist bereits seit 1. April 2015 Vorsitzender der Geschäftsführung.

"Die weitere digitale Transformation, die Entwicklung von Geschäftsmodellen mit neuen, innovativen Produkten für unsere Kund*innen und das auch zukünftig profitable, nachhaltige Wachstum unserer Eins sind spannende Aufgaben, denen ich mich gern stelle", sagt Martin Ridder. Er ist seit 1. November 2019 in seiner Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer in Chemnitz tätig.

Der mehrheitlich kommunale Energiedienstleister Eins Energie versorgt rund 400.000 Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, Strom, Internet, Wärme und Kälte sowie Wasser, der Jahresumsatz im vergangenen Jahr lag bei 1,5 Milliarden Euro. Die Stadt Chemnitz und der Zweckverband "Gasversorgung in Südsachsen", ein Zusammenschluss von 117 Städten und Gemeinden, sind mit 51 Prozent beteiligt. Ein weiterer Gesellschafter ist die Thüga AG. (hoe)

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