Spannende, neue Herausforderungen: Heinz-Werner Hölscher wechselt in die Beratungsbranche, Heike Heim in die Privatwirtschaft.

Spannende, neue Herausforderungen: Heinz-Werner Hölscher wechselt in die Beratungsbranche, Heike Heim in die Privatwirtschaft.

Bilder: © Jonas Konklin/DEW21

Von Hans-Peter Hoeren

Die bekannten, kommunalen Energiemanager Heike Heim und Heinz-Werner Hölscher haben neue Führungsaufgaben in der privaten Energiewirtschaft respektive der energiewirtschaftlichen Beraterbranche angetreten. Beide Personalien wurden am Mittwoch (2. April) bekannt.

Die ehemalige Dortmunder Stadtwerkechefin (DSW21) Heike Heim ist seit Monatsanfang Geschäftsführerin der Remondis Energy + Services GmbH & Co. KG mit Sitz im westfälischen Lünen. Sie wird vom Standort der Regionalgesellschaft in Mannheim die Unternehmensentwicklung in Süddeutschland in den Bereichen Wasser, kommunale Infrastruktur, Energie und Dienstleistungen verantworten.

Heim ist Teil einer vierköpfigen Geschäftsführung

Der Geschäftsbereich Wasser umfasst rund 3500 Beschäftigte und ist unter der Vorstandsebene der Remondis-Gruppe angesiedelt. In der gesamten Rethmann-Gruppe arbeiten weltweit rund 96000 Mitarbeitende, der Umsatz im Jahr 2023 betrug rund 23 Milliarden Euro. Für Remondis sind rund 43000 Menschen tätig, der Jahresumsatz 2023 lag bei 12,1 Mrd. Euro. Das Entsorgungs- und Energiedienstleistungsunternehmen ist an zahlreichen kommunalen Unternehmen in Deutschland beteiligt, unter anderem an den Stadtwerken Bad Belzig in Brandenburg. In Deutschland unterhält die Gruppe 70 Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP), weltweit über 100. 

Heike Heim war vor Ihrer Zeit bei den Dortmunder Stadtwerken unter anderem als Geschäftsführerin der Energieversorgung Offenbach tätig und davor als Leiterin Controlling bei der MVV Energie. Heim war in Dortmund im Sommer vergangenen Jahres als Stadtwerkechefin der DSW21 abberufen worden und musste letztlich die Verantwortung übernehmen für millionenschwere Verlusten aus Handelsgeschäften bei der Energietochter DEW21 und einen Abrechnungsskandal bei der Digitaltochter der DEW21, der Stadtenergie. Wer genau für diese Vorkommnisse die Verantwortung trägt und wie diese letztlich entstanden sind, ist offiziell nicht bekannt.

Hölscher stärkt Beratungskompetenz von BET im Bereich Energiewende

Der ebenfalls in der Branche bestens vernetzte Heinz-Werner Hölscher ist seit Anfang April assoziierter Partner beim Aachener Beratungsunternehmen BET Consulting. Mit seinem umfassenden, langjährigen Know-how in den Bereichen Netze, Wärme und erneuerbare Energien soll er BET vor allem als kompetenter Partner für die Herausforderungen der Energiewende stärken.

"Heinz-Werner Hölscher kennt aus seinen Führungspositionen die Anforderungen bei Strategie- und Transformationsprojekten in der Energiewirtschaft und kann unsere Kunden kompetent unterstützen", sagt Olaf Unruh, Geschäftsführer von  BET Consulting.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Energiewirtschaft, darunter Führungspositionen bei MVV, Eon Energie, den Stadtwerken Osnabrück und Tecklenburger Land sowie der Badenova bringe Hölscher ein umfassendes, energiewirtschaftliches Know-how mit.

Umfassendes Know-How auch bei Klimaneutralitätsstrategien

Der ehemalige Vorstand der Badenova AG hatte seinen Vorstandsposten Ende April vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch niedergelegt. Er verantwortete in Freiburg über zwei Jahre lang das gesamte Infrastrukturgeschäft und trieb die nachhaltige Transformation des Unternehmens voran. Sein Engagement für Innovationen und Kooperationen sowie seine Erfahrung in der Entwicklung von ESG-Zielen, Klimaneutralitätsstrategien und langfristigen Investitionsplanungen sollen nun die Beratungsleistungen von BET Consulting bereichern.

"Die Chancen und Herausforderungen der Energiewende erfordern eine enge Kooperation und den Austausch von Erfahrungen und Know-how zwischen den unterschiedlichen Akteuren, um diese Transformation erfolgreich umzusetzen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem starken Team von BET meinen Beitrag dafür zu leisten", wird Hölscher in der Presseaussendung zitiert.

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