Von Hans-Peter Hoeren
Mehr als drei Jahrzehnte stand Renate Mühlner an der Spitze der Stadtwerke Torgau. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist die langjährige Geschäftsführerin im Alter von 66 Jahren Mitte Juli nach schwerer Krankheit verstorben. Sie hatte von 1992 bis 2025 den Kurs des Kommunalversorgers aus Sachsen bestimmt.
Renate Mühlner habe das kommunale Unternehmen "nicht nur aufgebaut, sondern zu dem gemacht, was es heute ist", heißt es in dem Nachruf der Stadwerke Torgau. In einer Phase tiefgreifender energiewirtschaftlicher Veränderungen habe sie die Stadtwerke erfolgreich geführt und maßgeblich dazu beigetragen, den regionalen Energieversorger als modernen, kundenorientierten und nachhaltigen Dienstleister in der Region zu etablieren.
"Hohes Verantwortungsbewusstsein, große Fachkompetenz"
Mühlner habe das Unternehm mit "Weitsicht, Zielstrebigkeit und voller Herzblut erfolgreich geführt". Ihr Wirken sei geprägt gewesen von "hohem Verantwortungsbewusstsein, großer Fachkompetenz und ihrer fürsorglichen Art". Ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft für die Stadtwerke, die Stadt Torgau und die Region werde in besonderer Erinnerung bleiben.
Ihr Nachfolger kommt von den Stadt- und Überlandwerken Lübben
"Die Stadtwerke Torgau danken Renate Mühlner für ihre langjährige und prägende Arbeit. Ihre Persönlichkeit bleibt untrennbar mit unserem Unternehmen verbunden", sagt Marcus Ende, der zum 1. Juli 2025 die Geschäftsführung übernommen hatte.
Ende ist Diplom-Maschinenbauingenieur und bringt laut Pressemitteilung langjährige Erfahrungen in der Energie- und Versorgungswirtschaft mit. Der 46-Jährige hat sich als Projektingenieur und Unternehmer viele Jahre mit der Entwicklung von effizienten Verbrennungsmotoren in der Automobilbranche beschäftigt, bevor er in den Energiesektor wechselte. Zuletzt leitete der gebürtige Torgauer als Geschäftsführer die Stadt- und Überlandwerke Lübben. Gemeinsam mit dem gesamten Team von rund 100 Mitarbeitenden wolle er die erfolgreiche Entwicklung der Stadtwerke Torgau in Renate Mühlners Sinne fortführen und neue Impulse setzen.



