Von Hans-Peter Hoeren
Der erfahrene Energiemanager Stefan Grützmacher war zuletzt im vergangenen Jahr bei den Städtischen Werken in Kassel für einige Monate im Einsatz und sorgte als Interimschef für einen nahtlosen Übergang der Geschäfte an den jetzigen Vorstand Carsten Harkner. Zuvor hat sich der Interimsmanager als erfolgreicher Feuerwehrmann auf Zeit einen Namen gemacht bei den Beste Stadtwerken und später bei den Stadtwerken Münster und danach in Osnabrück.
Seine neue Herausforderung führt den gebürtigen Rheinländer und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Gasag und der Stadtwerke Kiel nun in die Privatwirtschaft zur Veolia Holding Deutschland. Diese ist auf die Bereiche Abfallentsorgung und Wertstoff-Recycling, Energieversorgung und Energieeffizienzdienstleistungen bis hin zur Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung spezialisiert. Bei dem Konzern hat er Anfang dieser Woche ein Interimsmandat als Chief Operations Officer (COO) übernommen. Er folgt in dieser Position Matthias Vogel, der im Dezember unerwartet verstorben war, teilt das Unternehmen auf Anfrage mit.
Fokus auf Technik, Innovation und Performance
In seiner Funktion als Interims-COO werde Grützmacher die Kontinuität der laufenden internen Projekte und Maßnahmen sicherstellen, heißt es weiter. Sein Fokus liege dabei auf der Fortführung, Verstärkung und Beschleunigung dieser Initiativen in Zusammenarbeit mit allen Teams von Veolia Deutschland. "Besondere Aufmerksamkeit wird er den Bereichen Technik, Innovation und Performance widmen", so ein Veolia-Sprecher.
"Ich freue mich, mit meiner Expertise Veolia im Bereich Energie, Wasser und Waste zu unterstützen", erklärte Grützmacher. Veolia beschäftigt deutschlandweit rund 11000 Beschäftigte. Der Konzern ist an mehreren Stadtwerken beteiligt, unter anderem ist er Mehrheitseigner der BS Energy in Braunschweig sowie der Stadtwerke Görlitz.
