Künftig bilden vier Vorstände und elf weitere Führungskräfte das Group Management Committee.

Künftig bilden vier Vorstände und elf weitere Führungskräfte das Group Management Committee.

Bild: © Siemens AG

Siemens Energy hat den Mitarbeitern heute das neue Führungsteam vorgestellt. Zusätzlich zum Vorstand wird ein erweiterter, internationaler Führungskreis, das Group Management Committee, ins Leben gerufen. Sobald die rechtliche Eigenständigkeit eingetreten ist, soll dieses Team die strategische Richtung umsetzen. Ein Kernbaustein der Strategie werde auch weiterhin die starke Präsenz und damit Kundennähe in den Regionen sein, teilte die Siemens AG mit.

Die Führungsriege

Tim Holt wird zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) – derzeit führt er die Position noch für die Siemens Geschäftseinheit Gas & Power aus – auch als Arbeitsdirektor von Siemens Energy vorgeschlagen. Neu im Führungsteam von Siemens Energy ist Jochen Eickholt, zurzeit Chairman der Portfolio Companies (POC) der Siemens AG. Zuvor hat Eickholt unter anderem Siemens Mobility wieder auf Erfolgskurs gebracht. Er ist nun Executive Board Member im Bereich Generation.

Michael Sen, aktuell Mitglied des Vorstands bei der Siemens AG, wird Vorstandsvorsitzender bei Siemens Energy: "Ich bin davon überzeugt, dass wirklich gute Entscheidungen auf unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen fußen." Und weiter: "Siemens Energy wird eine führende Rolle in den Energiemärkten einnehmen und eine treibende Kraft bei der Dekarbonisierung der Energiesysteme weltweit sein." Klaus Patzak wird bei dem Spin-Off, das bis 2020 an die Börse gebracht werden soll, Chief Financial Officer werden. Die Position hatte er auch bei Osram und Bilfinger inne. Er kehrte im April zu Siemens zurück und übernahm dort die Verantwortung für die Sparte "Porfolio Companies".

Auftragsbestand von 70 Mrd. Euro

Zum Group Management Comittee gehören zudem elf weitere internationale Führungskräfte. Siemens Energy deckt nach Angaben des Mutterkonzerns einen bedeutenden Teil der Wertschöpfung von Öl und Gas, Stromerzeugung und -übertragung sowie den dazu gehörenden Service ab. Auf Pro-forma-Basis erwirtschaften rund 88.000 Mitarbeiter weltweit etwa 27 Milliarden Euro Umsatz. Das künftige Spin-off verfügt über einen Auftragsbestand von 70 Milliarden Euro; 20 Prozent der weltweiten Energieversorgung basieren schon heute auf Siemens-Technik. (sg)

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