BVG versteht Inklusion als eine Haltung, die die gesamte Unternehmenskultur prägt.

BVG versteht Inklusion als eine Haltung, die die gesamte Unternehmenskultur prägt.

Bild: © Andreas Süß/BVG

Von Ariane Mohl

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stellen ihren Vorstand neu auf. Es bleibt bei drei Vorstandsressorts, die allerdings neu zugeschnitten werden: Die Vorstandsressorts "Betrieb" und "Personal" werden zusammengeführt. Mit "Technik und Infrastruktur" wird es ein neues Vorstandsressort geben. Hinzu kommt das "Vorstandsvorsitzressort", das nach BVG-Angaben als "Taktgeber und Steuerer mit Kundenfokus" agieren soll.

Der BVG-Aufsichtsrat hatte bereits am 20. November 2024 den Vorstand des Unternehmens beauftragt, bis Mitte Februar 2025 die Zuständigkeiten im Vorstand zu überprüfen. Die Neustrukturierung müsse dem Kurs "Stabilität vor Wachstum" folgen, so die Ansage des Kontrollgremiums.

Posten des Betriebschefs vakant

Bei der BVG lief in den letzten Monaten vieles nicht rund. Ende 2024 hat Betriebsvorstand Rolf Erfurt das Verkehrsunternehmen verlassen. Sein Posten ist seitdem vakant und wird von BVG-Chef Henrik Falk interimistisch mit übernommen. Die Berliner Lokalpresse berichtet regelmäßig über hohe Krankenstände bei BVG-Fahrern, defekte Fahrzeuge und veraltete Technik etwa bei der Fahrgastinformation.

Das soll sich nun durch die Umstrukturierung ändern. Mit der neuen Aufstellung der BVG wolle man den Stabilisierungskurs weiter vorantreiben, sagt Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), die auch Chefin des BVG-Aufsichtsrates ist. Sie sei sehr zuversichtlich, dass man die offene Vakanz im Vorstand nun gut besetzen könne.

Den Beschluss des Aufsichtsrates muss die Gewährträgerversammlung des Unternehmens noch bestätigen. Aktuell wird die BVG vom Vorstandsduo Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Betrieb (interimistisch), und Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales, geleitet.

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