Der Aufsichtsrat der RWE Generation hat beschlossen, Silvia Ortín zum 1. April in den Vorstand der Gesellschaft zu berufen. Die 50-Jährige übernimmt die Bereiche Finanzen und IT von Katja van Doren, die am 1. August als Personalvorständin in die RWE AG wechselt. Silvia Ortín kommt aus der RWE Renewables Americas, wo sie seit 2021 das Geschäft als CEO geführt hat. Zuvor war sie in verschiedenen Energieunternehmen tätig. Bei Eon arbeitete sie in leitenden Positionen im Renewables Bereich, zunächst in Spanien, dann in Deutschland und Nordamerika, bevor Sie in den RWE-Konzern wechselte. Mit Silvia Ortín wolle man den Vorstand der RWE Generation künftig noch internationaler aufstellen, teilt das Unternehmen mit.
RWE Generation verantwortet im RWE-Konzern den Betrieb der Wasserkraft-, Biomasse-, Gas- und Steinkohlenkraftwerke sowie die Wasserstoffaktivitäten. Die internationale Gesellschaft, die ihre Kernaktivitäten in den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien hat, erwartet, dass in den kommenden Jahren ihr internationales Geschäft durch die Errichtung von H2-Ready-Gaskraftwerken, den Bau von Elektrolyseuren und Batteriespeichern weiter wachsen wird.
Vorstand wird erweitert
Daher habe der Aufsichtsrat der RWE Generation außerdem entschieden, den Vorstand um ein Ressort für das operative Kraftwerksgeschäft zu erweitern. Nikolaus Valerius wird als COO zum 1. Juni 2023 die Verantwortung für den operativen Kraftwerksbetrieb übernehmen. Der 52-Jährige, der derzeit die Kernkraftwerkssparte des Konzerns führt, war bereits zwischen 2013 und 2017 in der RWE Generation Spartenleiter Steinkohle, Gas und Biomasse.
Nachfolger für Nikolaus Valerius, der im Vorstand der RWE Power die Kernenergie verantwortet, wird zum 1. Juni Steffen Kanitz (39). Kanitz war zuvor Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Er soll den Rückbau der Kernkraftwerke vorantreiben. (amo)
