Tobias Brosze wird Senior Advisor bei Garbe Infrastructure.

Tobias Brosze wird Senior Advisor bei Garbe Infrastructure.

Bild: © Mainzer Stadtwerke

Der ehemalige Technikvorstand wechselt von Palladio Partners als Senior Advisor zu Garbe Infrastructure. Dort soll er für Partnerschaften zwischen kommunalen Unternehmen und der Privatwirtschaft sorgen. Tobias Brosze sieht sich entsprechend als "Brückenbauer zwischen kommunalen Unternehmen und Investoren".

Das ausgerufene Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung passgenauer Kooperations- und Finanzierungsmodelle, inklusive der Gestaltung von PPPs (Public-Private Partnerships) und der Ergänzung durch Mehrwert-Dienstleistungen, teilte Brosze via Linkedin mit.

Das Unternehmen Garbe Infrastructure mit Sitz in Hamburg entwickelt, finanziert und betreibt Infrastrukturprojekte, vor allem im Energie- und Nachhaltigkeitsbereich. Das Unternehmen versteht sich nach eigenen Angaben nicht nur als Investor, sondern als sogenannter "Owner-Operator" – also Investor und Betreiber zugleich.

Ein Name in der Energiebranche

Der 46-Jährige war lange Zeit für die Mainzer Stadtwerke AG tätig, von 2014 bis 2024 als Technischer Vorstand. In dieser Funktion verantwortete Brosze die Bereiche konventionelle und erneuerbare Energieversorgung, Wärmeversorgung, Netze und Digitalisierung. Zudem leitete er den Ausschuss Digitalisierung beim Verband kommunaler Unternehmen.

Brosze war insgesamt knapp zwölf Jahre bei den Mainzer Stadtwerken tätig. Zwischenzeitlich saß er im Ausschuss Digitalisierung im Stadtwerkeverband VKU. 2024 wechselte Brosze zum Frankfurter Infrastrukturinvestor Palladio.

"2026 ist ein entscheidendes Jahr für Infrastruktur in Deutschland: Große Kommunen müssen ihre Wärmeplanung vorlegen, das Sondervermögen Infrastruktur muss auf die Straße und unter die Erde gebracht werden", ordnete Thomas Kallenbrunnen, Geschäftsführer der Garbe Infrastructure, die aktuelle Lage in einer Mitteilung ein. Zudem müssten sowohl die Stärkung der Resilienz der Infrastruktur als auch die Umsetzung der Energiewende bei Wärme und Strom gleichzeitig finanziert werden, fügte er hinzu.

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