Der Aufsichtsrat der Vattenfall Wärme Berlin hat Tanja Wielgoß für weitere fünf Jahre zur Vorstandsvorsitzenden bestellt. Die Managerin hat dieses Amt seit dem 01.03.2019 inne.
In dieser Zeit ist viel passiert: So gingen Europas größte Power-to-Heat Anlage und zwei hocheffiziente Heizkraftwerke in Lichterfelde und Marzahn in Betrieb. Beide sorgen zusammen für eine CO2-Einsparung von ca. 350.000 Tonnen pro Jahr. Vattenfall Wärme hat sich im Herbst 2020 zudem entschieden, für Neuverträge nur noch klimaneutrale Wärme anzubieten. Sie ist damit nach eigenen Angaben die erste großstädtische Energieversorgerin, die den Klimaschutz zum Kernelement ihres Geschäftsmodells macht.
Tanja Wielgoß treibe außerdem den kulturellen Wandel voran, heißt es in einer Mitteilung des Versorgers: Sie wolle alle Kräfte in der Vattenfall Wärme und ihre 1700 Mitarbeitenden mobilisieren, um den notwendigen Geschäftsum- und -ausbau erfolgreich zu gestalten.
Dekarbonisierung der Stadtwärme
Ulrika Jardfelt, Senior Vice President des europäischen Wärmegeschäfts und gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsrats der Vattenfall Wärme Berlin, führt in der Mitteilung aus, dass Wielgoß weiter daran arbeiten werde, das Stadtwärmegeschäft für die nächste Generation von Berlinern vollständig zu dekarbonisieren. Ein wichtiger Beitrag sei der Ausstieg aus der Steinkohleverbrennung bis 2030.
Für Tanja Wielgoß ist die Wärmewende eine ebenso reizvolle wie anspruchsvolle Aufgabe. Sie freue sich darauf, diese mitgestalten zu dürfen. (amo)
