Künftig sollen neben PV und Wind auch technologieoffene Innovationen ausgeschrieben werden.

Künftig sollen neben PV und Wind auch technologieoffene Innovationen ausgeschrieben werden.

Bild: © Aris Suwanmalee/AdobeStock

Northland Power, Omexom, Ørsted und Statkraft haben sich zur Ausbildungsinitiative "Into Green Future" zusammen geschlossen. Die vier Energieunternehmen wollen Fachkräfte vor dem Hintergrund der Nachfrage nach den erneuerbaren Energien ausbilden. Um bis 2030 einen Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 80 Prozent zu erreichen, muss der Ausbau erneuerbarer Energie stark beschleunigt werden. Dafür würden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt werden, betonen sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 
 
 

"Ausbildungsplätze im Bereich des Betriebs von Onshore- oder Offshore-Windparks oder grünem Wasserstoff sind immer noch eine Seltenheit", sagt Florian Wuertz, Geschäftsführer des kanadischen Offshore Wind-Spezialisten Northland Power. Mit "Into Green Future" sollen künftig zwölf Menschen eine praxisnahe Ausbildung zum Elektroniker*in für Betriebstechnik durchlaufen. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Auszubildenden werden am Kraftwerksstandort des norwegischen Energieunternehmens Statkraft in Emden geschult und besuchen die ansässige Berufsschule. Im Laufe der dreieinhalbjährigen Ausbildung werden die angehenden Elektroniker*innen alle vier Unternehmen kennenlernen, um sich so ein Bild der Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten zu machen. Sie erhalten Einblicke in die unterschiedlichen Spezialgebiete erneuerbarer Energie und können dabei herausfinden, ob Windkraft, Biomasse oder grüner Wasserstoff ihr Spezialgebiet werden soll. (gun)

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